Bowflex Max Trainer M3 – Zwischenergebnis

Leider hatte ich im Trubel um unseren Gartenumbau ganz vergessen, dass ich ein Zwischenergebnis vom Bowflex-Training nach 10 Wochen versprochen hatte. Wir haben zwar im Juli 2019 die Messergebnisse verglichen, diese jedoch dann nicht gepostet.

Das hole ich jetzt nach und schreibe meine Erfahrungen, zumindest für die ersten 10 Wochen. Ich möchte dann im Mai 2020 noch meine Erfahrungen und Ergebnisse genau nach einem Jahr Verwendung mit euch teilen. Dann auch im Bezug auf die Qualität des Trainingsgerätes und was ein einjähriger Test so ans Licht gebracht hat.

Trainingszeit

Während der ersten zehn Wochen machte ich nur sehr wenig zusätzlichen Sport, da es schlicht und einfach an der Zeit dafür fehlte. In dieser Zeit gewöhnte ich mir an das HIIT mit dem Max Trainer früh morgens direkt nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück um 5:30 zu machen. Das hat den Vorteil, dass ich es wirklich jeden Tag machen kann und mir sicher nichts dazwischen kommt. Zudem kommt der Körper gleich nach dem Aufstehen ordentlich in Schwung, wovon ich seither bis lange in den Tag hinein profitiere.

Allerdings hat die frühe Trainingszeit auch einen Nachteil. Es ist wesentlich schwieriger die Zielwerte zu erreichen als bei einem Training am Nachmittag. Irgendwie fühlt es sich einfach zäh an und ich habe gemerkt, dass meine Leistungsfähigkeit am späten Vormittag, etwa zwei bis drei Stunden nach dem Frühstück am höchsten ist. Das konnte ich an den Wochenende herausfinden, an denen ich natürlich nicht freiwillig um 5:30 aufstehen würde.

Ab und zu ging ich nachmittags noch eine Runde Laufen, wenn Zeit dafür blieb. Allerdings begann ich erst gegen Ende Juli, also nach den ersten 10 Wochen Bowflex, regelmäßig zu laufen.

An den Zielwerten änderte ich seit Beginn des Training nichts. Somit komme ich nach wie vor auf etwa 270 kcal pro 14-minütiger Trainingseinheit.

Ergebnisse nach 10 Wochen

Ich hatte es gehofft, jedoch nicht so recht glauben wollen, dass das Training mit dem Boflex Max Trainer M3 in kurzer Zeit zu wirklich sichtbaren und messbaren Ergebnissen führen wird. Auf den Bildern wirkt der Unterschied gar nicht so großartig wie er sich in Zahlen und vor allem als Wohlfühlfaktor auswirkt. Besonders die Hosen, die nach 10 Wochen plötzlich wieder zugingen oder über die Oberschenkel passten, zeigten mir den Erfolg.

Die Zahlen

  • Gewicht: -8,5 kg (~10%)
  • Brustumfang: -8 cm
  • Unterbrustumfang: -5 cm
  • Umfang Hüfte: -8 cm
  • Umfang Taille: -8 cm
  • Umfang Oberarm: -1 cm
  • Umfang Oberschenkel: -3 cm

Bildvergleich:

Auf der linken Seit sind jeweils die Bilder vor der Trainingsperiode und auf der rechten Seite die Bilder nach 10 Wochen täglichem Taining. Meiner Ansicht nach sieht man vor allem in der Profilansicht eine merkbare Änderung. Frontal betrachtet wirkt der Unterschied nicht so stark. Zu den Bildern ist zu sagen, dass ich bewusst vermieden habe den Bauch einzuziehen, oder Muskeln anzuspannen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.

Aus meiner Sicht hat sich die Anschaffung des Bowflex MaxTrainer M3 gelohnt. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass sich die größeren Modelle nicht auszahlen, da der Trainingseffekt ohnehin nur auf dem Bewegungsablauf und der Regelmäßigkeit basiert. Da bringt die Zusätzliche Ausgabe für eine elektrische Widerstandsverstellung oder ein hübsches Tablet als Trainingscomputer keinen Mehrwert.

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